Sozialaktive Schule – Veranstaltungen

Veranstaltungen und Aktionen im Rahmen der Sozialaktiven Schule am Max

  • Misereor-Fastenaktion 2018  – Schuhputzaktion

    Die Religionsgruppe 5ac (Katholische Religion / Herr Höflinger) bot den Besucherinnen und Besuchern am  Tag der offenen Tür im Maxgymnasium einen Schuhputzdienst an. Die dabei eingenommenen Spenden in Höhe von 150 Euro kamen der Misereor-Fastenaktion 2018 zugute. Misereor bedankte sich bei den fleißigen Schuheputzerinnen und Schuheputzern mit einem Dankschreiben.

  • Vorlesenachmittag des P-Seminars Deutsch im Altersheim „Haus an der Effnerstraße“

Am 20.11.2017 haben 7 Schülerinnen der Q12 ihr Projekt im P-Seminar Deutsch „Leselust statt Lesefrust“ unter Leitung von Frau Zapf im Altersheim in Form eines Vorlesenachmittages verwirklicht. Jede Schülerin las einen kurzen Ausschnitt aus einem selbst ausgewählten Buch, die ein breites Spektrum an Themen behandelten. Das Projekt war ein großer Erfolg und das Feedback war rundum positiv.

  • Vortrag des P-Seminars Sozialaktive Schule zu ihren Projekten

    „Sie wissen sicherlich, warum wir heute hier vor ihnen stehen: das erste Halbjahr hat – zumindest für die Q12 – geendet und somit auch sämtliche Seminare. Frau Richard hat uns an dieser Stelle gebeten, hier eine kurze Reflexion unseres P- Seminars „Sozialaktive Schule“ vorzustellen. Das P Seminar „Sozialaktive Schule“ startete mit dem ehrgeizigen Ziel, soziales Engagement beziehungsweise ein soziales Projekt langfristig an unserer Schule zu etablieren. In der Auseinandersetzung mit diesem Anliegen haben wir zunächst festgestellt, dass es so einfach nicht ist, realistische und tatsächlich umsetzbare Aktionen zu finden, die uns als Schüler weder emotional noch zeitlich überfordern; unsere Aktionen sollten zudem wirklich hilfreich sein und in das bereits bestehende Netz professioneller sozialer Unterstützung integrierbar. Nach einer Phase der Orientierung und dem Sammeln von Erfahrungen mit verschiedenen sozialen Einrichtungen haben wir uns schließlich für die Kooperation mit einer Flüchtlingshilfe entschieden. Wir waren in Anbetracht der Aktualität des Themas sicher, dass unsere Hilfe an dieser Stelle auch in Zukunft sinnvoll sein würde. Wie Sie vielleicht wissen, ist die Simmernschule in diesem Zusammenhang in ganz besonderer Weise engagiert, da sie bereits seit geraumer Zeit eigenständige Klassen für Kinder und Jugendliche von Flüchtigen eingerichtet hat. Es lag nahe, auch in Anbetracht der geographischen Lage der Schule, sich um eine Kooperation zu bemühen. Über die konkrete Zusammenarbeit mit der Simmernschule wird Ihnen Florian berichten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es sich bei einem sozialen Engagement, das in einer Schule wie dem Max verortet ist, immer nur um ein konkretes, an den unmittelbaren Umgang gebundenes Engagement handeln kann. Nur in diesem Bereich des tatsächlichen Miteinanders kann eine echte und vielleicht hilfreiche Unterstützung stattfinden. Im direkten Kontakt zwischen Kindern und Jugendlichen verschiedener Kulturen lässt sich Vieles lernen. Bei gemeinsamen Aktivitäten und beim Spielen lassen sich auch schwierige Inhalte transportieren, die ansonsten bei einem noch so großen pädagogischen Eifer nicht vermittelbar wären. (Falls gewünscht, können Anekdoten berichtet werden.) All das hat unseren Einsatz innerhalb des Seminars am Ende zu einer lohnenswerten persönlichen Erfahrung gemacht, die vielleicht dazu beiträgt, auch in der Zukunft den Geist eines „Miteinanders“ zu bewahren und immer wieder in konkreten Aktionen sichtbar zu machen.“ – Alwin Frings, Q12

    „Nun, zuerst einen großen Dank an Frau Lüers, die den Kontakt zur Simmernschule hergestellt hat. Wichtig bei unserer Zusammenarbeit mit der Simmernschule ist jedoch zu allererst die Unterscheidung beider Schuljahre, da wir unterschiedliche Partnerklassen an der Simmernschule hatten, es war jedoch beides Mal eine 7Ü. Für alle, die das Konzept sogenannter Ü-Klassen nicht kennen: In diesen Übergangsklassen sollen schulpflichtige Kinder aus dem Ausland, die die deutsche Sprache nicht ausreichend beherrschen, in derselben unterrichtet werden, damit man sie später in den regulären Schulalltag eingliedern kann. Zu Beginn war die Vorfreude des Seminars sehr groß, sodass wir bei der ersten geplanten Aktion Schwierigkeiten mit der Bürokratie und den entsprechenden Vorlaufzeiten hatten, und uns erst langsam an notwendige Vorbereitungen und deren Fristen herantasten mussten. Jedoch konnten wir schon bei der ersten Veranstaltung, bei der wir mit den Kindern im Englischen Garten Spiele gespielt haben, die Freude aller Beteiligten feststellen. Doch schon bei den folgenden Veranstaltungen zeigte sich unsere Abhängigkeit von allen beteiligten Schülern, so ist beispielsweise unser Bowlingnachmittag fehlgeschlagen, da die Schüler der Simmernschule nicht zum ausgemachten Treffpunkt gekommen sind. Diese Abhängigkeit zeigte sich besonders stark, als wir die „neue“ 7Ü kennenlernten, die deutlich motivierter waren, sodass die Aktionen noch mehr Spaß gemacht haben, und dieses Jahr unter der Leitung von einer jungen türkischstämmigen Lehrerin waren, die uns auch bei den Aktivitäten unterstützt hat. Nach den Erfahrungen in Bezug auf die Organisation von Veranstaltungen, die wir im vorigen Jahr gemacht hatten, konnten wir nun mit deutlich motivierteren Kindern und einer intensiveren und genaueren Planung zuerst einen Sportnachmittag zum Kennenlernen der Gruppe ohne Unterstufenmaxschüler veranstalten. Aufgrund der überwältigenden Resonanz haben wir noch ein Plätzchenbacken veranstaltet, um die geknüpften Beziehungen zu intensivieren. Zuletzt haben wir noch einen Sportnachmittag veranstaltet, bei dem auch Schüler der 7.Klassen unserer Schule teilgenommen haben, damit interkulturelle Freundschaften geschlossen werden können. Es zeigte sich wie schon im Jahr zuvor, wie viel Spaß die beteiligten Maxschüler hatten, und wie offen solche sozialen Aktionen aufgenommen werden, sie sehen Bilder von den letzten beiden Aktionen hinter uns, und ich denke man kann erkennen, dass alle sehr glücklich wirken. Gezeigt haben sich aber auch die Schwierigkeiten, die eine Verstetigung solcher Veranstaltungen schwierig machen dürften, vor allem der organisatorische Aufwand und die langen Vorlaufzeiten müssen bedacht werden. Dennoch würden wir uns freuen, wenn ein Arbeitskreis bzw. eine Art Wahlunterricht-Gruppe diese verantwortungsvolle Aufgabe weiterführen könnte.“ – Florian Enderle, Q12

  • Sozialaktive Schule: Kooperationsprojekt Max – Caritas-Haus St. Nikolaus

    Im Rahmen des Projekts „Sozialaktive Schule“ bot das Caritas–Haus St. Nikolaus, Osterwaldstraße 25, 15 Schülerinnen und Schülern des Maxgymnasiums die schöne Möglichkeit,  an zwei Nachmittagen das Leben in einem Seniorenheim kennenzulernen.

    Schülerbericht: Ausflug zum Caritas Altenheim St. Nikolaus im Schuljahr 2014/15
    Viele denken bei dem Begriff „Altenheim“ an Langweile, Dunkelheit, Trauer und Tod. Genau das Gegenteil erlebten wir im Caritas Altenheim St. Nikolaus. Die ersten Eindrücke, die wir hatten, waren: große, schöne und helle Räume, positiv gesinnte Leute und eine nette, aufgeschlossene Atmosphäre. Das Schönste aber war, zu sehen, wie uns die Menschen freundlich empfangen haben und vor allem die Offenheit, mit der sie über Krankheiten redeten. Nach der Schule trafen wir uns mit Herrn Höflinger, der sich dankenswerter Weise bereit erklärt hatte, dieses Erlebnis mit uns zu teilen.
    Zuerst wurden wir in das Leben im Altenheim eingeführt. Anschließend teilten wir uns in zwei Gruppen auf, wobei die eine Gruppe einen Rundgang durch das Altenheim machte und die andere Fragen stellen konnte, die immer verständlich beantwortet wurden. Während des Rundgangs fielen uns schöne und bunte Bilder auf, die Bewohner des Altenheims selbst bei einem Malkurs – einer der vielen Freizeitmöglichkeiten – gemalt hatten. Außerdem wurden wir darauf hingewiesen, dass es einen bestimmten Bereich für demente Menschen gibt, den wir allerdings nicht besuchen konnten. Das Caritas Altenheim St. Nikolaus scheint von der Innenausstattung her zwar ein wenig einem Krankenhaus zu gleichen, durch die traumhafte Lage – direkt am Englischen Garten – ist es jedoch sehr besonders. Der Höhepunkt des Rundgangs war ein Besuch bei einer Bewohnerin. Die freundliche alte Dame zeigte uns ihr kleines, aber feines Apartment und ermöglichte uns einen kleinen Einblick in ihr Leben.Ein lustiges, aber auch sehr interessantes Experiment zeigte uns, wie schwierig es ist, sich im fortgeschrittenen Alter zurecht zu finden: Wir sollten versuchen, Kleingeld abzuzählen, eine Serviette aufzufalten oder einen Parkour zu meistern, wobei wir dünne Handschuhe anhatten, uns Watte in die Ohren steckten, eine Brille, die unser Sehvermögen schwächte, aufsetzten und uns Schuhputzbürsten unter die Schuhe schnallten. Oje, das war gar nicht so einfach!
    Zwei Wochen später fanden wir uns wieder im Caritas Altenheim St. Nikolaus ein. An diesem Tag befassten wir uns mehr mit theoretischen Dingen, doch Praktisches kam nicht zu kurz: Zu Beginn unterhielten wir uns über Demenz; wie man mit dementen Menschen umgeht oder was demente Leute fühlen. Dazu ein kleines Spiel: Drei Personen von uns mussten sich Stichworte zu einem Erlebnis notieren. Diese wurden an die übrigen Mitschüler verteilt, wobei die Reihenfolge der Kärtchen vertauscht wurde. Die Stichworte wurden reihum gezeigt, während eine der drei Personen seine Geschichte erzählen sollte. Durch dieses Vertauschen konnte man merken; wie sich eine dement kranke Person fühlen muss. Nach dem Spiel begaben wir uns mit Rollstühlen nach draußen und probierten aus, wie anstrengend es ist, jemanden im Rollstuhl einen Bordstein hoch und runter zu schieben oder sogar alleine zu fahren. Eine echte Muskelarbeit! Drinnen angekommen sprachen wir über das Ehrenamt und planten, dass sich das Max auch zukünftig beim Caritas Altenheim St. Nikolaus engagieren wird.
    Wir hoffen auf ein Wiedersehen und möchten uns bei allen Beteiligten für diese tollen Nachmittage bedanken!
    Emilia-Lamprini Marazidou & Louisa Plietz, 8D

  • Kooperationsprojekt Max – Caritas-Haus St. Nikolaus: Weihnachtsmarktbesuch 2015

    Am Dienstag, 22. Dezember 2015, begleitete eine Schülergruppe des Maxgymnasiums eine Seniorengruppe des Caritas-Hauses St. Nikolaus beim Besuch des Weihnachtsmarktes am Chinesischen Turm. Bei milden Temperaturen schoben die Schülerinnen und Schüler des Max die Damen und Herren im Rollstuhl durch den Englischen Garten, wobei es zu schönen Unterhaltungen und Gesprächen zwischen Jung und Alt kam. Der Christkindlmarkt mit seinen romantischen Eindrücken ließ bei einigen Senioren Erinnerungen an vergangene Weihnachtsfeste aufkommen, die auf großes Interesse bei unseren Schülern stießen. So stellte der gemeinsame Christkindlmarktbesuch eine wunderbare Einstimmung und Vorbereitung auf das nahende Weihnachtsfest her.

  • Spendensammlung für die Flüchtlinge der Bayernkaserne

    Anlässlich des Wandertags am 23.07. 2015 sortierte die Klasse 10a für die Flüchtlingshilfe in der Bayernkaserne Sachspenden. Im Vorfeld der Aktion konnte man im Maxgymnasium Sachspenden abgeben, welche von der Klassenleiterin, Frau Lüers, und der Klasse vor Ort abgegeben wurden.

  • Spendenlauf des P-Seminars Sport

    Am 24. Juli 2015 hat das P-Seminar Sport der Q12 einen Spendenlauf unter dem Motto „Run for Education“ für die 7. und 8.  Jahrgangsstufe des Maximiliansgymnasiums veranstaltet. Der Erlös ging dabei vollständig an die Organisation ConCultures e.V.
    ConCultures e.V. unterstützt Projekte der Organisation United World Schools, die sich für Bildung in Post-Konflikt- und Entwicklungsländern einsetzt. Durch den Bau von Schulen in den ärmsten Regionen Kambodschas, Myanmars und Nepals bietet United World Schools den Kindern und Jugendlichen vor Ort erstmals die Möglichkeit, Lesen, Schreiben und Rechnen zu erlernen.
    Der Lauf fand am Sportplatz Hirschanger statt. Im Vorfeld des Spendenlaufs hatten sich die Läuferinnen und Läufer Sponsoren gesucht, von denen sie mit einem festen Betrag pro Runde unterstützt wurden. Trotz der großen Hitze beendeten alle Teilnehmer den Lauf. Dank ihres Engagements und der großzügigen Spenden ihrer Sponsoren wurden an diesem Tag über 4000 € erlaufen. Das P-Seminar Sport hat sich zusammen mit der Organisation dafür entschieden, mit dem Ertrag vor allem den Bau von Schulbibliotheken in Kambodscha zu unterstützen.
    Wir möchten an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich allen Läuferinnen und Läufern und ihren Sponsoren sowie der Vereinigung der Freunde des Maximiliansgymnasiums danken!
    ConCultures e.V. :http://www.concultures.de/deutsch/
    UnitedWorldSchools: http://www.unitedworldschools.org

  • Osterhasenspendeaktion am 24.03.2015

    Das Maxgymnasium wollte auch zu Ostern die Flüchtlingshilfe in der Bayernkaserne mit einer Aktion unterstützen und insbesondere den Kindern dort eine Freude bereiten.
    Deshalb sammelte die SMV am Dienstag, 24. März, in den Klassen Schokoladenosterhasen für die Kinder in der Bayernkaserne. Jeder Osterhase war willkommen und hat Freude gemacht!
    Allen Spenderinnen und Spendern ein herzliches Dankeschön!