Veranstaltungen Sozialkunde

Juniorwahl zur Landtagswahl Bayern 2018

In der Woche vom 8. – 12. Oktober führte die Fachschaft Sozialkunde zusammen mit den Schülern das landesweite Projekte Juniorwahl zur Landtagswahl in den Jahrgangsstufen 10-12 durch. Die Juniorwahl ist ein Schulprojekt zur politischen Bildung mit abschließenden Wahlakt.

Genauere Informationen und die landesweiten Ergebnisse findet man unter juniorwahl.de

 

Veranstaltungen im Schuljahr 2017/18

Mittwoch, den 11. Oktober 2017: Bundestagswahlnachlese der Q12 mit Prof. Dr. Ursula Münch Politische Akademie Tutzing

Nachdem das trotz aller Besorgnis überraschende und kontroverse Ergebnis der Bundestagswahl 2017 große Aufmerksamkeit bei den Schülern der Oberstufe erregt hatte, war die Resonanz enorm, als uns Prof. Dr. Ursula Münch, Direktorin der Akademie für politische Bildung in Tutzing durch das Engagement von Herrn Heinrich für einen Vormittag geistige Teilhabe an den aktuellen politischen Geschehnissen der Bundesrepublik ermöglichte. Thema war neben der zu erwartenden Diskussion über den Erfolg der neu eingezogenen AfD auch die Richtung, die der Wahlkampf im Allgemeinen eingeschlagen hatte, die Wanderung aus der Mitte zu den politischen Polen in der ganzen Welt (und in dem Kontext die Ursachen des Stimmverlustes der etablierten Parteien), und die wachsende Politikmüdigkeit insbesondere der jungen Generation. …

Ruby Dietrich, Amalie Korn (beide Q12) Vollständiger Artikel im Fotojahrbuch

Bilder: Daniel Carstensen, Johannes Auer Q11

Veranstaltungen im Schuljahr 2016/17

Mittwoch, den 8. März 2017: Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle (MdL) tauscht sich mit den Schülern der Q11 aus.

Bericht auf der Homepage des Kultusministeriums siehe hier

Am Mittwoch, den 8. März hatten die Schüler der Q11 die Möglichkeit zu einem Gespräch mit dem bayerischen Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle. Zu Beginn stellte Herr Spaenle sich und seine politischen Aufgaben kurz vor, er ist derzeit u.a. Bezirksvorsitzender der CSU in München, Mitglied im Bezirksausschuss Schwabing- Freimann, Landtagsabgeordneter für den Stimmkreis München- Schwabing, sowie seit 2008 Kultusminister und zuständig für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst (seit 2013). Das ihm für diese Aufgabe zur Verfügung stehende Budget betrage 11 Mrd. € für Schulen und 6 Mrd. € für Wissenschaft, Forschung und Kultur. Insgesamt bedeute all das für ihn einen 12-14 Stunden Arbeitstag.

Ein wichtiges Gesprächsthema war natürlich die Bildungspolitik und die Diskussionen um die Weiterentwicklung des Gymnasiums. Themen waren u. a. die Entstehung des G8, Fragen zur Chancengleichheit im Bildungssystem, Digitalisierung des Unterrichts, Zukunft des humanistischen Gymnasiums, G8 oder G9, Ausbau des Informatikunterrichts und der Politischen Bildung.

Abgeschlossen wurde das Gespräch mit einem Dank von Herrn OStD Orgeldinger an Herrn Spaenle, dass durch seinen persönlichen Schutz und seine Fürsorge das humanistische Gymnasium einen „Artenschutz“ genieße, sowie seine Bereitschaft trotz der vielen Arbeit wirklich eine „Filiale“ des Oberbegriffs „Schule“ besucht zu haben.

Gekürzter und zusammengefasster Artikel; vollständiger Artikel im Fotojahrbuch

Maya Eisenbarth (Oberstufenjahrgang 2016/18)

Freitag, den 28. Oktober 2016: Gespräch und Diskussion der Q12 mit Prof. Dr. Angelika Niebler MdEP zu dem Thema „Chancen, Möglichkeiten und Grenzen der EU“

Die CSU-Europaabgeordnete Angelika Niebler besuchte am 28. Oktober 2016 das Mamimiliansgymnasium, um für die Schüler der Q12 einen Vortrag über ihre Aufgabe als Mitglied des Europäischen Parlaments zu halten. Dabei standen diverse Themen im Vordergrund der Diskussion, da die Schüler aufgerufen waren, ebenfalls ihre Meinung zu den angesprochenen Aspekten zu äußern. Nach einer kurzen Einleitung, bestehend aus einer präzisen Zusammenfassung der Aufgaben der EU-Parlamentsabgeordneten, die aus den aktuell 28 EU-Mitgliedsstaaten entsandt werden, ging Frau Niebler, seit 1999 Mitglied des europäischen Parlaments, auf die Bedeutung der EU für das alltägliche Leben der EU-Bürger ein. Dazu gehören etwa EU-weite Gesetze, wie beispielsweise eine Abschaffung der EU-weiten Roaming-Gebühren, EU-Standards, z.B. die EU-weite Anerkennung von Ausbildungs-, Schul- und Hochschulabschlüssen oder auch Verträge, wie das Pariser Klimaschutzabkommen. Auch die Schockbilder, die sich seit einiger Zeit auf Zigarettenpackungen befinden, sind unter anderem durch die Zustimmung des Europäischen Parlaments EU-weit eingeführt worden.

Dazu wurden aktuelle Themen wie das CETA-Abkommen oder auch die Panama Papers intensiv diskutiert. …

Des weiteren ging Frau Niebler auf die verschiedenen Institutionen der EU ein und ihre jeweiligen Aufgaben. Als europäische Abgeordnete vertritt Angelika Niebler für ihre Heimatregion Oberbayern ca. 3,5 Millionen Menschen. Ihre parlamentarische Aufgabe innerhalb des Gremiums besteht vor allem darin, die Interessen ihrer Region zu vertreten und in entsprechenden Gesetzen zu verankern. …

Zudem bekräftigte Frau Niebler die hohe Bedeutung einer starken EU für Deutschland, besonders in Bezug auf die Außenpolitik, Friedenssicherung, Freiheit und wirtschaftlichen Wohlstand, da Deutschland allein zu klein sei und international wenig ausrichten könne.

Gegen Ende des Vortrags kam es dann zu einer angeregten und kontroversen Diskussion über die Flüchtlingspolitik sowohl innerhalb Deutschlands als auch EU-weit.

Insgesamt war der Besuch von Frau Niebler sehr interessant, da wir als Q12 spannende Einblicke in den Tagesablauf einer EU-Parlamentsabgeordneten erhaschen konnten.

vollständiger Artikel und weitere Bilder  im Fotojahrbuch des Schuljahres 2016/2017

Autor: Lukas Rautenberg (Oberstufenjahrgang 2015/17)

Veranstaltungen aus dem Schuljahr 2015/16

Mittwoch, den 28. Oktober 2015: Gespräch und Diskussion der Q12 mit MdB und Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer zu den Themen Sterbebegleitung und aktuelle Tagespolitik (Flüchtlingsthematik)

Die Grenzen der Politik

„Ἐι δὲ πρὸς τούτοισι ἔτι τελευτήσει τὸν βίον εὖ, οὗτος ἐκεῖνος τὸν σὺ ζητέεις, ὄλβιος κεκλῆσθαι ἄξιός ἐστι. Πρὶν δ‘ ἂν τελευτήσῃ, ἐπισχεῖν μηδὲ καλέειν κω ὄλβιον.“ – Schon Herodot wusste: Zu einem glücklichen und guten Leben gehört auch ein „guter“ Tod. Leider haben nicht alle Menschen so viel Glück wie Helmut Schmidt, der nach einem erfolgreichen und verdienstvollen Leben bis ins hohe Alter gesund und wegen seiner Geistesschärfe geachtet blieb und nach kurzer Krankheit friedlich und unter größter öffentlicher Anteilnahme, ohne größere Schmerzen und im Gefühl der Dankbarkeit im Kreise von Freunden und Familie entschlief. Viele Menschen leiden dagegen lange und unermesslich, sind über Jahre schwerste Pflegefälle und/oder werden von Maschinen biologisch am Leben gehalten, bis sie endlich einsam und verlassen nach langem Kampf sterben dürfen. Für unheilbar Kranke wird deshalb von verschiedenen Seiten das Recht auf einen „würdevollen“ Tod gefordert.

Am 6.11. beschloss der Deutsche Bundestag ein neues Gesetz zur Sterbehilfe und am 5.11. die Förderung der Palliativmedizin – Themen, um die sich auch der Besuch von Johannes Singhammer, Bundestagsvizepräsident und CSU-Bundestagsabgeordneter für den Münchner Norden, in der Q12 des Max drehte.

Im Vorfeld der Abstimmung zur Sterbehilfe wurden vier Anträge eingebracht, die aktive Sterbehilfe weitestgehend erlauben oder gänzlich verbieten bzw. einschränken. Für den Gesetzgeber ist es komplex, einen so persönlichen Bereich wie den Tod zu reglementieren, da viele verschiedene Fälle denkbar sind. .. Abschließend forderte der Bundestagsvizepräsident die Schüler auf, sich politisch einzubringen.

vollständiger Artikel und weitere Bilder  im Fotojahrbuch des Schuljahres 2015/2016

Autor: Carl Seebode (Oberstufenjahrgang 2014/16)

Plenarprotokoll zu den Antragen aus dem Bereich Palliativmedizin und Sterbebegleitung (5./6.11.2015)

Singhammer_Zuhören

Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer im Gespräch mit der Q12

Die Q12 während des Gespräches

Die Q12 während des Gespräches

StD a. D. Dr. Blum, OStD Orgeldinger und StR Huber während des Gespräches

StD a. D. Dr. Blum, OStD Orgeldinger und StR Huber während des Gespräches

 

Freitag, den 10. Juli 2015: Gespräch und Diskussion der Q11 mit MdL und Vorsitzender des Umweltausschusses Dr. Christian Magerl zu den Thema Verkehrs- und umweltpolitische Perspektiven in der Metropolregion München

Ein Schüler hatte folgendes Resümee (vollständiger Artikel im Fotojahrbuch 2015/16):

„Nun kann man Magerls Meinung sein oder nicht, aber einiges hat sein Vortrag klar gemacht: Zuerst ist Politik ein Thema, das uns alle angeht und bei dem wir uns nicht leisten können, einfach außen vor zu bleiben. Zweitens sollten wir nicht vergessen, dass Politiker aller Parteien und Strömungen letztlich immer eines im Auge behalten sollten: das Gemeinwohl.“

Allgemeine Grundsätze über Aktivitäten von Abgeordneten an Schulen